Readfy: Werbeeinblendungen finanzieren kostenlosen eBook-Dienst

Readfy-App
Readfy bietet eBooks kostenlos zum Lesen an.

Nun geht es endlich los: Readfy hat am 3. Februar 2014 die offene Beta-Phase seines gleichnamigen eBook-Dienstes gestartet. Das junge Unternehmen aus Düsseldorf bietet über eine Android-App (iOS- und Desktop-Apps folgen im Sommer) den Zugriff auf zunächst 15.000 kostenlose eBooks. Dafür tauchen in der App Werbebanner auf. Ab Juni gibt es auch zwei Premium-Versionen; zu Preisen ab 4,99 Euro pro Monat gibt es dann weniger oder gar keine Werbung mehr. Damit sich der Dienst rechnet, sammelt Readfy (anonymisierte) Daten, die man Verlagen verkaufen möchte.

Kurz vor dem Launch hatte ich Gelegenheit, mit den Readfy-Gründern ein Interview zu führen. Die Antworten und alle wissenswerte Details zu Readfy lesen Sie in meinem Report bei COMPUTER BILD.

Weltbild-Pleite: Was kommt auf die Tolino-Shine-Nutzer zu?

Weltbild-Logo
Weltbild-Logo

Schockmeldung aus Augsburg: Am 10. Januar 2014 meldete der Weltbild-Verlag Insolvenz an. Zwar sollen die Geschäfte vorerst weiterlaufen, aber für das Unternehmen, das der katholischen Kirche gehört, sieht es nicht gut aus. Seit Jahren kämpft Weltbild mit der Krise auf dem Buchmarkt; offenbar brachte auch der erfolgreiche eBook-Reader „Tolino Shine„, den Weltbild als Mitglieder der sogenannten Tolino-Allianz verkauft, nicht den großen Umschwung. Nun sind nicht nur über 6.000 Arbeitsplätze in Gefahr. Auch auf die Kunden, die bei Weltbild den Tolino Shine erworben haben und den Weltbild-Online-Shop für den Kauf von eBooks nutzen, könnten in naher Zukunft Veränderungen zukommen. Die möglichen Folgen für Tolino-Shine-Nutzer habe ich in einem Artikel für COMPUTER BILD zusammengefasst.

Download: Hier gibt es kostenlose eBooks

Lesezeichen, Bild: Rainer Sturm/pixelio.de

eBook-Reader gehörten im vergangenen Weihnachtsgeschäft zu den Rennern. Klar, dass die Besitzer ihre neuen Geräte jetzt schnell mit Lesestoff füllen wollen. Für die Erstausstattung mit eBooks empfehlen sich zunächst Portale, auf denen Sie eBooks kostenlos erhalten. Da stellt sich natürlich sofort die Frage: Ist das legal? Antwort: Ja – die von mir ausgesuchten Webseiten bieten nur eBooks an, bei denen entweder a) das Urheberrecht abgelaufen ist und die deshalb frei verfügbar sind, b) deren Autoren die Werke selber kostenlos zur Verfügung stellen oder c) Verlage und Online-Shops ausgewählte Literatur von zumeist noch unbekannten Schriftstellern zum Nulltarif anbieten, um Lust auf das eBook-Lesen zu machen. Zehn der besten Gratis-eBook-Angebote habe ich für Sie bei COMPUTER BILD zusammengestellt. Viel Spaß beim Herunterladen und Schmökern!

BILD eBooks: Die BILD-Zeitung verkauft jetzt auch digitale Bücher

Screenshot BILD eBooks
Screenshot BILD eBooks

Axel Springer baut seine digitalen Angebote weiter aus. Ab sofort gibt es unter www.bild-ebooks.de über eine Million eBooks zum Download. Das Portal betreibt die BILD gemeinsam mit bücher.de. Zum Verkauf stehen aber nicht nur digitale Bücher; auch den passenden eBook-Reader gibt es: Die Tolino-Allianz stellt für BILD den „Tolino Shine“ zur Verfügung. Dieser kostet allerdings bei BILD ebenfalls 99 Euro und ist damit nicht günstiger als bei den anderen Tolino-Partnern. Weitere Infos zum neuen eBook-Angebot bei BILD.de gibt es in meinem Artikel für COMPUTER BILD.

eBook-Reader-Kaufberatung

eBook-Reader
eBook-Reader

eBook-Reader stehen bei vielen Menschen in diesem Jahr ganz oben auf dem Weihnachts-Wunschzettel. Wer sich als Schenkender auf den Weg macht, um ein Gerät zu kaufen, kann sich mittlerweile zwischen vielen Modellen verschiedener Hersteller entscheiden. Vom einfachen Gerät für knapp 50 Euro bis hin zum Luxus-Reader für 250 Euro – für jeden Geschmack und Geldbeutel ist etwas dabei. Doch auch bei eBook-Readern gilt: Wer die Wahl hat, hat die Qual. Um Ihnen ein bisschen Hilfestellung beim Kauf zu geben, habe ich für COMPUTER BILD die wichtigsten Auswahl-Kriterien zusammengefasst. Neben den aktuell verfügbaren Geräten erfahren Sie dort auch, was Sie in puncto Kopierschutz beachten müssen und wo Sie kostenlose eBooks bekommen. Den großen eBook-Reader-Ratgeber von COMPUTER BILD finden Sie hier.

eBook-Reader im Test: Tolino Shine (2)

eBook-Reader Tolino Shine
eBook-Reader Tolino Shine

Um nicht tatenlos zusehen zu müssen, wie Amazon, Google, Apple & Co. den boomenden und lukrativen eBook-Markt gemütlich unter sich aufteilen, taten sich unter dem Namen „Tolino-Allianz“ die Telekom sowie die Buchhandelsketten Thalia, Hugendubel, Bertelsmann Buchclub und Weltbild zusammen, um ihre eBook-Aktivitäten zu bündeln und einen eigenen eBook-Reader mit Anbindung an die Buchshops der Allianz anzubieten. Mit Erfolg: Weltbild meldet, dass sich der „Tolino Shine“ blendend verkauft und man bereits deutlich sechsstellige Absatzzahlen erreicht hat. Damit nicht genug: Weil unter anderem Amazon mit dem „Paperwhite 2“ und Kobo mit dem „Aura“ frische eBook-Reader-Modelle auf den Markt haben, zieht die Tolino-Allianz nach und präsentiert rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft die dezent modifizierte neue Version des Tolino Shine. Ich hatte Gelegenheit, das Gerät für COMPUTER BILD auszuprobieren. Lesen Sie in meinem Test, wie mir der neue Tolino Shine gefällt.

Test: eBook-Reader Pocketbook Color Lux

eBook-Reader Pocketbook Color Lux
eBook-Reader Pocketbook Color Lux

Satte 249 Euro ruft Pocketbook für seinen eBook-Reader „Color Lux“ auf. Allerdings weist das Gerät im Vergleich zu den meisten Konkurrenten auch ein paar Besonderheiten auf: Zu nennen sind da vor allem das Acht-Zoll-Display (Standard ist heute eine Bilddiagonale von sechs Zoll) sowie die Tatsache, dass der Pocketbook Color Lux mit einem Farbbildschirm ausgestattet ist. Hierüber freuen sich wahrscheinlich vor allem die Freunde von Mangas oder Büchern, in denen viele farbige Illustrationen bzw. Fotos abgebildet sind. Doch was kann der Pocketbook Color Lux? Lohnt es sich, für diesen eBook-Reader genauso viel Geld auszugeben wie für einen gut ausgestatteten Android-Tablet-PC?

Pocketbook hat mir freundlicherweise einen Color Lux zum Testen zur Verfügung gestellt. Wie sich das Gerät geschlagen hat, lesen Sie im Test-Bericht bei COMPUTER BILD.

Test: eBook-Reader Trekstor Pyrus 2 LED

Test: eBook-Reader Trekstor Pyrus 2 LED
eBook-Reader Trekstor Pyrus 2 LED

Frage: Was bekommt man, wenn man nur 80 Euro für einen eBook-Reader mit Beleuchtung ausgeben möchte? Im Weihnachtsgeschäft 2013 lautet die Antwort: den Pyrus 2 LED von Trekstor! Kein anderer Reader ist derzeit so günstig zu haben wie dieses Modell. Ich hatte Gelegenheit, den Reader für COMPUTER BILD zu testen. Fazit: Wunderdinge dürfen Sie von solch einem Gerät nicht erwarten. Trekstor musste sparen, um diesen Preis zu erzielen. Und so gibt es weder WLAN noch Touchscreen. Ob sich der Kauf trotzdem lohnt, lesen Sie in meinem Test-Bericht.