App in den Papierkorb

18 320x240 Apps in Seit drei Jahren besitze ich nun Apple-Geräte, die sich mit Apps befüllen lassen. In den ersten Wochen konnte ich von den kleinen Programmen nicht genug bekommen. Und so landeten mehr und mehr Apps auf meinem iPod touch und später auf meinem iPhone. Reiseführer, Parkplatzsucher, Pizza-Besteller, Barcode-Leser … all das sammelte sich auf den Geräten und sorgte für unübersichtliche Menüs. Nach einer kompletten Neuinstallation meines iPhone begann ich vor ein paar Monaten, die App-Bestände konsequent auszumisten. Alles, was ich in den vergangenen Wochen nicht benutzt hatte, flog raus. Folge: Nur noch zwei Bildschirmseiten benötige ich, um „meine“ Apps zu verwalten. Manchmal ist weniger doch mehr. App in den Papierkorb Seit drei Jahren besitze ich nun Apple-Geräte, die sich mit Apps befüllen lassen. In den ersten Wochen konnte ich von den kleinen Programmen nicht genug bekommen. Und so landeten mehr und mehr Apps auf meinem iPod touch und später auf meinem iPhone. Reiseführer, Parkplatzsucher, Pizza-Besteller, Barcode-Leser … all das sammelte sich auf den Geräten und sorgte für unübersichtliche Menüs. Nach einer kompletten Neuinstallation meines iPhone begann ich vor ein paar Monaten, die App-Bestände konsequent auszumisten. Alles, was ich in den vergangenen Wochen nicht benutzt hatte, flog raus. Folge: Nur noch zwei Bildschirmseiten benötige ich, um „meine“ Apps zu verwalten. Manchmal ist weniger doch mehr.

Leisure Suit Larry Reloaded

Ich habe es getan: Zum ersten Mal unterstütze ich ein Crowdfunding-Projekt.

Als ich Ende der 1980er-Jahre meinen ersten PC kaufte (einen Amstrad XT), gab es nur wenige Spiele, die mich wirklich vom Hocker hauten. Neben dem unvergleichlichen “F16 Combat Fighter” und dem “Microsoft Flight Simulator” zockte ich vor allem ein Spiel bis in die Nacht: “Leisure Suit Larry”. – Jetzt will Larry-Vater Al Lowe das Game wieder zum Leben erwecken und sammelt hierfür bis Anfang Mai 2012 Geld von Fans ein. Mit einem Dollar sind Sie schon dabei. Ich habe mir heute für 15 Dollar eine Kopie des Spiels gesichert und schwelge dann hoffentlich bald in seligen Erinnerungen.

Wer sich auch mit ein bisschen Geld an dem Projekt beteiligen möchte, klickt auf das Widget. Alles Weitere erklärt sich dort von selbst.

Übrigens: Das benötigte Kapital von 500.000 Dollar hat Al Lowe schon eingesackt; jeder Dollar lohnt trotzdem, um das Spiel noch schöner zu machen, als es bestimmt ohnehin schon wird.

Krickel-Krackel-Kritzel-Kolumne

Hello, Sayonara, Grüezi miteinand! Ab sofort gibt’s hier für Euch 1x die Woche meine neue Krickel-Krackel-Kritzel-Kolumne: Coole Mode, a bissl Party-&-Promi-Watching (bin ja oft unterwegs und hab dann immer meine iPhone-Kamera dabei), viele Schmink-&-Lifestyle-Tipps, peppige Lala, praktische Shopping-Links. Ums also kurz zu machen: Willkommen in meinem Pit-Stopp für die Frau. Schlechte Laune wird im Handumdrehen repariert. Yes we can, äh, klick! Ran an die Maus, rein ins Leben. Mädels, ich zähl auf Euch!! Eure Katja

So geht Qualitätsjournalismus – so und nicht anders! Glauben Sie nicht? Stimmt aber!

Gottschalk geht – endlich

Die ARD hat die Nase voll: Am 7. Juni 2012 läuft die Vorabend-Talkshow „Gottschalk live“ zum letzten Mal. Damit ziehen die Intendanten einen Schlussstrich unter einen gewaltigen Irrtum, der wieder mal zeigt, wie sehr sich die TV-Fachleute manchmal von einem vermeintlich großen Namen blenden lassen.

Das Problem der Sendung war weniger das Konzept noch der Sendeplatz – sondern der Moderator. Für eine Talkshow, noch dazu für eine mit einem derart intimen Rahmen mit nur zwei Gästen pro Abend braucht es einen Talkmaster, der a) sich intensiv auf seine Gesprächspartner vorbereitet, b) Interesse an seinen Gästen hat und c) ihnen den Raum gibt, den sie brauchen, um sich über ein Thema zu verbreiten.

Alle drei Punkte erfüllte Gottschalk von Anfang an nicht. Denn der Showmaster ist vor allen Dingen an sich selbst interessiert und an seiner Wirkung. So verwunderte es kaum, dass Gottschalk oft unvorbereitet und nur oberflächlich gebrieft in die Gespräche ging, es bei Belanglosigkeiten beließ und Themen sowie Gäste im Telegramm-Stil abfertigte. Bei „Wetten, daß …?“ durfte sich Gottschalk im Glanz seiner Stargäste sonnen. Die sorgten, zusammen mit den Wetten, für Glamour und Trubel. Ein echtes Gespräch kam auf dem Showsofa ohnehin nie auf. Das sollte – und musste – bei „Gottschalk live“ anders werden. Hier traf sich der Moderator (anfangs sogar ohne Publikum) mit den Promis zum Talk. Glamour, die große Show, das jubilierende Publikum – alles fehlte und musste von Gottschalk kompensiert werden. Doch damit war der einstmals Gefeierte schlichtweg überfordert.

Doch die Kritik darf nicht nur an Gottschalk allein festgemacht werden. Auch das Drumherum wirkte gekünstelt und aufgesetzt. Da war seine blutjunge Online-Redaktion, die in einem schlauchartigen Raum vor sich hin werkelte und wirkte, als sei sie frisch von der Straße als Praktikanten weggecastet worden. Der tiefere Sinn ihrer Anwesenheit erschloss sich dem Zuschauer nie. Dazu kam der krampfhafte Versuch, die Sendung in sozialen Netzwerken zu etablieren. Mit einem Gottschalk aber, der keine Gelegenheit ausließ, um den alternden und im Grunde genommen am Internet nicht interessierten Mann zu mimen, musste das Ganze schief gehen. Mit der Sendezeit hatte das meiner Meinung nach wenig zu tun.

Fazit: Die Zeit der großen Show ist für Thomas Gottschalk vorbei. Lockeren Boulevard-Talk kann er nicht. In anderen Sendungen ist er nur schwer vorstellbar. Vielleicht wäre es jetzt das Beste, abzutreten. Und zwar endgültig.