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Thilo Sarrazin

In Berlin sagt man hierzu „Stimmt uff’n Knopp!“: Journalismus-Verrat

Anfrage bezüglich Google Street View

Eine Frage an Sascha Lobo, Marius Sixtus, Thomas Knüwer und die weiteren glühenden Google-Street-View-Befürworter: Wären Sie immer noch von diesem Dienst so begeistert, wenn nicht Google, sondern ein anderer Konzern (beispielsweise die ach so böse Axel Springer AG) das Ganze betreiben würde?

Schöne Aussicht

Sylt in Schöne Aussicht

(aufgenommen am 20. August 2010 auf Sylt)

Traum geplatzt

All die Vorbereitung, das Training, das Umrüsten – umsonst! Ich fahre bei den Cyclassics 2010 nicht mit.

Dabei lief alles so gut. Sogar der Wettergott schien mitzuspielen. Statt des angekündigten Regens war es morgens trocken und angenehm kühl – ideale Bedingungen fürs Radfahren. Trotz unruhiger Nacht fühlte ich mich fit und bereit, die Strecke anzugehen. Am Vorabend hatte ich das Rad nochmal gecheckt und nichts Auffälliges festgestellt. Auf dem Weg zur S-Bahn aber hakt plötzlich die Bremse, es zischt und der Vorderreifen ist platt! Ob es ein Materialfehler war oder ich zu viel Luft in den Schlauch gepumpt habe – geschenkt. Wie ein geprügelter Hund schlich ich nach Hause. Aus, vorbei!

Allerdings: Was wäre gewesen, wenn der Defekt während des Rennens aufgetreten wäre, bei hoher Geschwindigkeit und eventuell im Pulk fahrend? Nicht auszudenken. Vielleicht also Glück im Unglück? Egal, das Leben geht weiter und auch 2011 wird es die Cyclassics geben und damit eine neue Chance. Aber ärgerlich und vor allem sehr enttäuscht bin ich schon.

Cyclassics 1 in Traum geplatztCyclassics 2 in Traum geplatztCyclassics 3 in Traum geplatzt

Jetzt gibt es kein Zurück mehr

Übermorgen geht es endlich los: Gegen 8.15 Uhr starte ich auf der Kennedybrücke zu meinen ersten Cyclassics. Vorgestern erhielt ich meine Startnummer samt Transponder – und morgen trifft hoffentlich noch mein neuer Fahrradcomputer ein, den ich noch gegen meinen alten, unkomfortabel zu bedienenden Tacho austauschen möchte.

Ansonsten befolge ich strikt die Anweisungen zahlreicher Experten, esse seit einer Woche jeden Tag mindestens eine Portion Nudeln und bereite mich vor allem mental auf das Rennen vor. Leider ist die Wettervorhersage alles andere als gut; eventuell geraten wir während der Tour in einen richtig dicken Regenguss. Aber egal: da muss man durch, wie es immer so schön heißt.

Zeitvorgaben oder gar Wunschplatzierungen gibt es bei mir nicht. Ich möchte einfach nur die Strecke schaffen und wohlbehalten nach knapp zwei Stunden auf der Mönckebergstraße durchs Ziel rollen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Wenn mir das gelingt, bin ich froh und zufrieden – und top-motiviert, im nächsten Jahr dann die große Schleife über 100 Kilometer in Angriff zu nehmen.